Rote Bete Saft vor dem Sport: Was steckt dahinter?

Rote Bete Saft ist unter Läufern, Radfahrern und Triathleten längst kein Geheimtipp mehr. Der Grund ist ein Stoff, den die Knolle in ungewöhnlich hoher Menge enthält: natürliches Nitrat.

Was macht Nitrat im Körper?

Der Körper wandelt Nitrat aus Gemüse über mehrere Schritte in Stickstoffmonoxid um – ein Molekül, das bei der Weitstellung der Blutgefäße eine Rolle spielt. Sportwissenschaftler untersuchen seit Jahren, wie sich nitratreiche Ernährung auf Ausdauerleistung auswirkt. Viele Sportler berichten, dass sie sich mit Rote Bete Saft im Training leistungsfähiger fühlen.

Wie viel und wann?

In Studien und in der Sportpraxis üblich ist etwa eine kleine Flasche (200–250 ml) rund zwei bis drei Stunden vor dem Training. Wer ihn regelmäßig trinken möchte, kommt mit einem Glas täglich gut hin.

Warum Direktsaft?

Konzentrat wird eingedickt und später wieder mit Wasser verdünnt. Direktsaft wird dagegen nur gepresst und abgefüllt – so wie die Knolle ist, ohne Umweg. Und ohne Zuckerzusatz, denn Rote Bete bringt ihre eigene, erdige Süße mit.

Gut zu wissen

Rote Bete färbt – auch den Urin. Das ist harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit. Der Geschmack ist erdig; wer ihn milder mag, mischt ein wenig Apfelsaft hinein.

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