In Niederösterreich heißt sie Dirndl, in Serbien drenjina: die Kornelkirsche. Botanisch ist sie gar keine Kirsche, sondern ein Hartriegelgewächs. Der Strauch blüht als einer der ersten im Jahr leuchtend gelb – die länglichen, tiefroten Früchte reifen erst spät im Sommer.
Wie schmeckt die Kornelkirsche?
Sauer, fruchtig, mit einer herben Note – irgendwo zwischen Sauerkirsche und Preiselbeere. Roh ist sie vielen zu kräftig, deshalb wird sie seit Generationen zu Saft, Marmelade oder Likör verarbeitet.
Warum man sie kaum im Supermarkt findet
Kornelkirschen wachsen an Sträuchern, reifen ungleichmäßig und müssen von Hand geerntet werden. Für die industrielle Landwirtschaft ist das unattraktiv. In den Bergregionen Serbiens gehört die Frucht dagegen seit jeher zur Küche – und genau dort kommt unser Saft her.
Kornelkirsche und Apfel
Weil die Kornelkirsche pur sehr sauer ist, kombinieren wir sie mit Apfel. Das Ergebnis: ein Direktsaft mit Tiefe, ohne Zuckerzusatz, der nach Wildfrucht schmeckt und nicht nach Limonade.
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